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Kirchberger Schulklassen in Experimentierlaune

Dieses Jahr macht das Experimentierlabor Halt in Bazenheid und ermöglicht wiederum zahlreichen Jugendlichen einen spielerischen Zugang zu technischen und naturwissenschaftlichen Themen. Aktuell nutzen rund zehn Oberstufenklassen aus Kirchberg und Bazenheid dieses attraktive Angebot. Am vergangenen Dienstag war die Klasse 1B von Herrn Burtscher an der Reihe und die Jugendlichen waren hell begeistert.

Bazenheid. Bereits zum fünften Mal organisiert energietal toggenburg zusammen mit dem Verein "Experimentierlabor" das Experimentierlabor. Gastgeberin ist dieses Jahr die rwt Regionalwerk Toggenburg AG, welche die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.
Hier lernen die Schülerinnen und Schüler allerlei Wissenswertes zum Thema Energie und können gleichzeitig für einen Halbtag in die Berufswelt eintauchen. Nach einer kurzen Begrüssung von Frau Kohler von energietal toggenburg sind schnell fünf Gruppen gebildet, welche sich nun freudig den fünf Stationen widmen, die von motivierten Lernenden betreut werden. Nun wird während vier Stunden fleissig experimentiert, getüftelt, gewerkelt und vom Knowhow der Lernenden profitiert.
Bei der Firma Gremolith stürzen sich die Jugendlichen in Kittel und Laborbrille und lassen im Stile eines Chemie-Laboranten einen Kleinstgegenstand im Kunstharz «verschwinden». Das Angebot von Schönenberger Elektro zeigt den Experimentiergruppen auf, wie ein Stromkreis funktioniert und mündet im Produkt «Heisser Draht», bei dem jeder seine Geschicklichkeit beweisen kann.
In die Rolle eines Netzelektrikers schlüpfen die Schülerinnen und Schüler bei der rwt-Station und erfahren Wertvolles über WLAN, Glasfasern und Co. Der Lernende von Elektro Widmer wiederum lässt die Jugendlichen mit Stecker, Kupplung und verschiedenen Drahtfarben am Verlängerungskabel experimentieren.
Und beim engergietal toggenburg programmieren alle Gruppen einen Ozobot, in der Hoffnung, dass dieser den Weg von der Quarzsandwüste zur Photovoltaik-Fabrik zielsicher findet.
Am Schluss sind sich die Schülerinnen und Schüler schnell einig und meinen einhellig: «Es isch mega cool gsi!»