Fördermassnahmen

Konzept

Das Konzept stützt sich auf die Leitideen aus dem neuen Sonderpädagogik-Konzept des Kantons St. Gallen:

  1. Ziel der sonderpädagogischen Massnahmen ist es, möglichst vielen Schulkindern den Besuch der Regelschule in den Schulen Kirchberg zu ermöglichen.

  2. Die Zusammenarbeit der Beteiligten hat eine zentrale Bedeutung in Bezug auf die Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen. Unterricht und sonderpädagogische Massnahmen sind aufeinander abgestimmt.

  3. Sonderpädagogische Massnahmen bauen auf einer ganzheitlichen Sichtweise auf und achten auf die Möglichkeiten und Grenzen sowohl der Kinder und Jugendlichen wie auch des Umfelds.

  4. Die Beteiligten legen die Ziele der sonderpädagogischen Massnahme gemeinsam und verbindlich fest und sind verantwortlich für die regelmässige Überprüfung. Für die Förderplanung werden die unterschiedlichen fachlichen Kompetenzen genutzt.


Grundsätze
  1. Die sonderpädagogischen Massnahmen beruhen auf einer Abklärung des Förderbedarfs.
    Die KLP ist die fallführende Person und sie führt das Schülerdossier. In speziellen Situationen kann die Fallführung an andere Fachpersonen übertragen werden. Dies muss zu Beginn geklärt werden. Aufgaben der fallführenden Person sind:
    - Koordination der Förderplanung und der Förderung in Zusammenarbeit mit den beteiligten Personen
    - Überprüfung und Reflexion der Massnahmen mit Einbezug der Erziehungsberechtigten und den an der Förderung des Schulkindes beteiligten Personen
    – Information und Koordination zwischen Erziehungsberechtigten und allen Personen, welche an der Förderung des Kindes beteiligt sind
    - Organisation und Durchführung von Standortgesprächen
    - Koordination der Massnahme mit dem Übertritt in eine andere Klasse oder Schule

  2. Sonderpädagogischen Massnahmen werden so niederschwellig wie möglich durchgeführt und sind auch präventiv ausgerichtet.

  3. Die Schülerinnen und Schüler der Schulen Kirchberg sollen wenn immer möglich die Schule an ihrem Wohnort besuchen.

  4. Die sonderpädagogischen Massnahmen sind zielgerichtet.

  5. Die sonderpädagogischen Massnahmen sind zeitlich befristet.

  6. Die Förderlehrpersonen arbeiten mit den Schulkindern primär an Lern-, Arbeits- und Denkstrategien und erst sekundär an den Fertigkeiten.

  7. Die Förderlehrpersonen arbeiten in klasseninternen oder klassenübergreifenden Fördergruppen, im Klassenverband oder im Einzelunterricht. Die Form wird von den Förderlehrpersonen zusammen mit den Klassenlehrpersonen bestimmt.

  8. Die Ziele der sonderpädagogischen Massnahmen und der Lernstand des Kindes werden zuhanden der Schulleitung dokumentiert.